In den letzten Wochen wurde unser bisheriger Künstlerraum in einen Sandraum verwandelt – ein Ort, an dem die Kinder unabhängig vom Wetter mit feinem Sand experimentieren, kreativ sein und ihrer Fantasie freien Lauf lassen konnten.
Mit Schüsseln, Förmchen, Sieben und weiteren Werkzeugen erkundeten die Kinder den Sand auf unterschiedliche Weise. Durch Graben, Schütten und Formen konnten sie wichtige taktile Erfahrungen sammeln. Vom vorsichtigen Fühlen der Kleinsten bis hin zum kreativen Rollenspiel der Älteren – jedes Kind fand seinen Platz. Dabei konnten sie sowohl auf dem Boden als auch an Tischen spielen.
Der Sandraum bot Raum für Ruhe, Achtsamkeit und Spiel, förderte Feinmotorik, Sinneswahrnehmung und Kreativität und stärkte gleichzeitig das soziale Miteinander. Besonders schön war zu beobachten, wie die Kinder Rücksicht aufeinander nahmen – mal gemeinsam, mal konzentriert nebeneinander spielend.


Die Kinder konnten fantasievolle Projekte umsetzen: Landschaften gestalten, Muster formen oder den Sandraum in ein Café, Restaurant oder eine Küche verwandeln.
Auch das Barfußlaufen im Sand bot ein besonderes Sinneserlebnis. Vor dem Betreten zogen die Kinder ihre Hausschuhe aus und nutzten dafür den Sandraum-Hauschuhparkplatz – beim Verlassen durften die Kinder ihre Füße dann mit einem kleinen Besen abputzen.
Regeln gab es nur wenige: Die verwendeten Schüsseln, Förmchen und Werkzeuge sollten nach dem Spielen zurückgelegt werden. Der Sand selbst durfte liegen bleiben und wurde am Ende des Tages von einer Betreuerin aufgeräumt.
Der Sandraum wurde von den Kindern sehr gut angenommen und war eine wertvolle Ergänzung unseres pädagogischen Angebots. Viele fröhliche und intensive Spielmomente zeigten:
Dieses Angebot wird auf jeden Fall wiederholt! : )